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Tanzen
Hallo Leselauscher!

Toll, dass du dich für das Tanzen interessierst und noch mehr darüber erfahren möchtest. Tanzen macht so viel Spaß, dass ich gar nicht genug davon bekommen kann. Dir geht es sicher genauso. Man kann eigentlich immer tanzen. Wenn man fröhlich ist, tanzt man vor Freude, und wenn man traurig ist, tanzt man sich die Traurigkeit einfach weg. Das ist super! Und es ist toll, wenn man viele verschiedene Tänze tanzen kann. Dann hat man zu jeder Gelegenheit den richtigen Tanz drauf: auf Dorffesten, bei Hochzeiten, auf Geburtstagspartys …

Schau dich doch ein wenig auf der Seite um – du findest hier Videos zu Tanzschritten oder zur Halay-Musik, Wissenswertes und vieles mehr.

Viel Spaß dabei!

 

Deine Romy

Erfahre mehr:

Wusstest du schon, dass es viele Sprichwörter rund um den Tanz gibt? Hier lernst du einige kennen.

  1. „Auf der Nase herumtanzen“
    Das sagt man, wenn jemand Regeln nicht befolgt.
  2. „Es gehört mehr zum Tanz als rote Schuh.“
    Das bedeutet, dass man Tanzen richtig lernen und üben muss.
  3. „Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.“
    Das heißt, dass Chaos ausbricht, sobald der Aufpasser weg ist.
Wissen Wie sollte man sich im Ballettsaal verhalten?

Im Ballettsaal gelten besondere Regeln. Wenn du anfängst, Ballett zu tanzen, solltest du sie schon kennen. Hier findest du einige Grundregeln, die besonders wichtig sind. Manche Ballettschulen haben aber noch mehr oder auch andere Regeln. Du lernst sie dort kennen.

  1. Im Ballettsaal ist Höflichkeit besonders wichtig. Dazu gehört es, sich zu begrüßen und zu verabschieden, pünktlich zu sein und kein Kaugummi zu kauen oder Bonbon zu lutschen.
  2. Binde deine Haare zusammen, damit sie dich nicht beim Tanzen stören.
  3. Lege Ohrringe und anderen Schmuck ab. So verringerst du die Verletzungsgefahr.
  4. Lasse deinen Turnbeutel und andere Sachen nicht im Weg herumliegen – andere könnten darüber stolpern und sich verletzen.
  5. Während des Unterrichts solltest du nicht mit den anderen Ballettschülerinnen plaudern. Das machst du am besten vor oder nach der Ballettstunde. Denn während des Unterrichts solltet ihr eurer Lehrerin genau zuhören.
  6. In vielen Ballettschulen ist es üblich, sich nach dem Unterricht bei der Lehrerin zu bedanken oder zu applaudieren.
Die Finger beim Ballett

Wusstest du, dass sogar die Finger beim Ballett bestimmte Positionen einnehmen? Sie sollten ganz entspannt aussehen. Dazu hältst du die Finger locker wie bei einer flachen Hand, aber nicht ausgestreckt. Daumen und Mittelfinger sind einander zugewandt, berühren sich aber nicht. Den Zeigefinger hältst du ein wenig höher als den Mittelfinger. Der kleine Finger darf nicht abgespreizt werden. Ihn hältst du neben dem Ringfinger.

Mitmachen Ballett: Aus Arabesque wird Attitude

Im Buch hast du bereits die Arabesque kennengelernt. Du kannst sie ein wenig abwandeln und erhältst direkt eine neue Position: die Attitude. Dazu winkelst du das Spielbein – also das Bein, das du nach hinten ausstreckst – nach hinten an. Achte darauf, dass dein Rücken gerade bleibt. Je nachdem, wie du deine Arme und deinen Kopf hältst, sieht die Attitude immer wieder anders aus.

    

Tanze Salsa!

Wenn du das Buch Leselauscher Wissen – Tanzen gelesen hast, kennst du den Salsa-Tanz jetzt gut. Das folgende Video hilft dir, die ersten Salsa-Tanzschritte zu erlernen. Schau hin und tanz mit:

www.youtube.com

Halay-Musik

Auch den Halay hast du im Buch Leselauscher Wissen – Tanzen schon kennengelernt. Man tanzt ihn zu einer besonderen Musik, die typisch für diesen Tanzstil ist. Du kannst sie dir im Internet anhören und den Halay zu ihr tanzen:

www.youtube.com

Gardetanz

Romy tanzt nicht nur Ballett, sondern ist auch ein Tanzmariechen. Tanzmariechen sind besonders im Rheinland bekannt, wo viel Karneval gefeiert wird. Romy übt jedes Jahr mit ihrer Tanzgarde, damit sie zur Karnevalszeit auftreten können. Sie tanzen dann gemeinsam auf Prinzenproklamationen, Kappensitzungen und anderen Karnevalsveranstaltungen.

 

Der Gardetanz ist ein Showtanz, der meist von Mädchengruppen getanzt wird. Die Tänzerinnen heißen Tanzmariechen. Es gibt aber auch Gruppen, die aus Jungen und Mädchen bestehen.

 

Tanzgarden tanzen meistens zu Marschmusik. Das ist Musik, zu der man einfacher marschieren kann, weil der Takt gleichmäßig wie Schritte erklingt. Das Marschieren ist typisch für den Gardetanz. Die Tänzer beginnen einen Marsch immer mit dem rechten Fuß.

Weil Romy auch Ballett tanzt, fallen ihr die akrobatischen Figuren leicht, die sie beim Gardetanz tanzt. Das liegt daran, dass viele Tanzschritte des Gardetanzes ursprünglich aus dem Ballett kommen. Gardetänzer tanzen oft Bilder – wie einen Stern oder einen Halbkreis. Die Tänzer müssen sehr sportlich sein, denn auch der Spagat und der Radschlag gehören zum Gardetanz. Dabei sollten die Tänzer möglichst synchron, also gleichzeitig tanzen.

Besonders wichtig ist beim Gardetanz auch, dass die Tänzer ihre Bewegungen sehr genau ausführen. Hast du schon einmal bemerkt, dass Gardetänzer beim Tanzen lächeln? Das ist typisch für den Tanz.

 

Gardetänzer tragen besondere Kleidung. Sie soll an Uniformen aus dem 18. Jahrhundert erinnern, die von Soldaten getragen wurden. Die Tänzer tragen einen Dreispitz, also einen Hut mit drei Spitzen. Außerdem tragen sie eine Perücke oder haben geflochtene Zöpfe. Zu der Tanzkleidung gehören eine Uniformjacke und bei den Mädchen ein kurzer Rock mit bauschigem Unterrock. Jungen tragen eine Hose. An den Füßen tragen die Gardetänzer Schnürstiefel.

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