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Raubkatzen
Hallo Leselauscher!

Hat dir das Buch Leselauscher Wissen – Raubkatzen gefallen? Mir hat es jedenfalls Spaß gemacht, mit dir gemeinsam die verschiedenen Raubkatzen zu erkunden. Aber wir wissen natürlich längst nicht alles über diese tollen Tiere. Deshalb kannst du hier noch viel mehr entdecken, zum Beispiel die Borneo-Goldkatze. Ich zeige dir auch, wie du Katzenleckerlies ganz einfach selbst herstellen oder Raubkatzen in Not helfen kannst. Außerdem habe ich ein paar kuriose Fakten über Katzen gesammelt. Schau dich doch einfach ein wenig auf der Seite um.

 

Viel Spaß dabei!

 

Dein Colin

Wusstest du schon?
  • … dass die älteste Katze der Welt 38 Jahre und 3 Tage alt geworden ist? Die Katze Crème Puff wohnte in Austin, Texas. Sie ist im Jahr 2005 gestorben.

 

  • … dass die längste Katze der Welt 120 cm lang ist? Sie ist eine Maine Coone, heißt Barivel und lebt in Italien.

 

  • … dass Katzen kein Schlüsselbein besitzen? Deshalb passen sie durch alle Öffnungen, durch die auch ihr Kopf passt.

 

  • … dass Katzen nicht kopfüber einen Baum hinunterklettern können? Das liegt an ihren Krallen. Denn mit diesen können sich Katzen nur in eine Richtung festhalten. Bäume müssen sie also rückwärts hinabsteigen. Kleine Kätzchen wissen das oft noch nicht und glauben, von einem Baum nicht mehr herunterzukommen. Manchmal müssen sie dann von der Feuerwehr gerettet werden.
Katzenleckerlies selbst herstellen

Vielleicht hast du auch eine Katze – so wie ich. Um ihr eine besondere Freude zu machen, kannst du Katzenleckerlies ganz einfach selbst herstellen. Aber auch, wenn du keine eigene Katze hast, kannst du für die Katzen deiner Freunde tolle Leckerlies machen. Frage aber immer zuerst, ob die Katze ein Leckerli haben darf! Denn manche Katzen sind krank oder zu dick und dürfen deshalb keine Leckerlies bekommen.

 

Zutaten:

  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
  • 200 g zarte Haferflocken
  • 50 g Möhren
  • 2 Eier
  • etwas Mehl

 

So geht es:

Heize den Backofen auf 180 °C vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.

Wasche dann die Möhren, schäle sie und hacke sie klein. Gib sie mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel und verknete alles gut miteinander.

Die Masse muss nun 30 Minuten ruhen. Bestäube dann eine Unterlage mit etwas Mehl und rolle die Masse darauf aus. Jetzt kannst du mit einer beliebigen Ausstechform Kekse ausstechen.

Lege die Kekse auf das Backblech und schiebe es in den Backofen. Die Kekse sollten etwa 20 Minuten lang backen. Wenn sie fertig sind, müssen sie abkühlen. Luftdicht verpackt halten sie im Kühlschrank ungefähr 3 Tage.

 

Guten Appetit!

Die Borneo-Goldkatze

Im Buch hast du ja schon einiges über die Afrikanische Goldkatze erfahren. Das ist eine scheue und seltene Katzenart aus Afrika. Noch scheuer und seltener aber ist die Borneo-Goldkatze. Sie ist mit der Afrikanischen Goldkatze verwandt und lebt auf der Insel Borneo, die zum Land Malaysia in Asien gehört. Diese Katzenart zählt zu den am wenigsten bekannten Katzen. Man schätzt, dass aktuell nur etwa 2 500 Tiere auf Borneo leben. Weil dort der Regenwald immer weiter abgeholzt wird, verlieren die Borneo-Goldkatzen ihren Lebensraum. Deshalb zählen sie zu den vom Aussterben bedrohten Arten.

Die Borneo-Goldkatze sieht der Asiatischen Goldkatze ähnlich, ist aber kleiner. Sie wird nur etwa 3 – 5 Kilogramm schwer. Es gibt rötlich-braune und graue Borneo-Goldkatzen. Am Bauch haben sie helles Fell, das dunkel gefleckt ist. Ihre Ohren sind rund und an der Wange haben die Katzen helle Streifen.

 

 

Bildlizenz: Borneokatze

Foto: Jim Sanderson, Wikimedia Commons,
lizensiert unter CreativeCommons-Lizenz by-sa-3.0-de

Hilf vom Aussterben bedrohten Katzen

Viele Raubkatzen sind vom Aussterben bedroht. Wenn wir sie nicht schützen, gibt es viele Arten bald nicht mehr auf unserer Erde. Besonders wichtig für ihren Schutz ist es, den Lebensraum der Tiere zu erhalten. Im Regenwald leben beispielweise viele Raubkatzen. Weil dieser abgeholzt wird, haben die Tiere aber kein Zuhause mehr, finden kein Futter und können sich nicht mehr vermehren. Sie sterben aus. Dagegen kannst du etwas tun! Ein wichtiger Begriff ist hier die Nachhaltigkeit. Das bedeutet, dass der Mensch der Natur nur so viel wegnimmt, wie auch wieder nachwachsen kann. Auf Borneo zum Beispiel, wo die Borneo-Goldkatze lebt, wurde in wenigen Jahren fast die Hälfte des Regenwaldes abgeholzt. Das ist nicht nachhaltig.

Du glaubst, Borneo ist viel zu weit weg und du könntest nichts daran ändern, dass Menschen den Regenwald abholzen? Das stimmt nicht, denn deine Lebensweise hat große Auswirkungen darauf. Nutzt du zum Beispiel Palmöl, das in vielen Lebensmitteln und Pflegeprodukten steckt, bedeutet das, dass dafür Regenwald abgeholzt wurde. Achte also darauf, dass in Dingen, die du kaufst, möglichst kein Palmöl steckt. Wenn du Holz oder Papier kaufst, achte auf das FSC-Siegel. (Bitte einfügen!) Das zeigt dir, dass das Holz nachhaltig angebaut wurde.

Du kannst auch Projekte unterstützen, die Raubkatzen schützen. Frage deine Eltern, ob du für ein solches Projekt Geld spenden oder ob du zum Beispiel Leoparden- oder Löwen-Pate werden darfst. Die Naturschutzorganisation WWF® (World Wide Fund For Nature) schützt mit vielen Projekten wilde Tiere. Schaue doch einmal im Internet unter www.wwf.de nach.

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