Meister Wan weiß mehr
Ergänzung zur Waffenkunde
Tonfa
Nunchaku

Es gibt noch viele andere Waffen, die nicht im Buch aufgezählt werden. Dazu gehören das Nunchaku und der Tonfa.

 

Das Nunchaku besteht aus zwei kurzen Holzstöcken von etwa 30 cm, die mit einer 10 bis 15 cm langen Metallkette verbunden sind. Da diese Waffe sehr gefährlich ist, wurde der Umgang mit dem Nunchaku in Deutschland verboten. Bruce Lee hat in seinen Filmen teilweise mit einem Nunchaku gekämpft. Bis man den Umgang mit dem Nunchaku so beherrscht wie Bruce Lee, muss man sehr viel üben. Selbst ein Trainings-Nunchaku aus Schaumstoff und Kordel tut noch weh, wenn man sich damit zum Beispiel selbst am Kopf trifft.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Tonfa ist ein Schlagstock aus Holz, der etwa 50 cm lang ist. Am ihm ist ein 15 cm langer Haltegriff quer angebracht. Man kann den Tonfa auf unterschiedliche Weise einsetzen, da man ihn am Haltegriff, am langen oder am kurzen Ende greifen kann. Neben dem Einsatz in Kampfkunst und Kampfsport verwenden manchmal auch die Polizei und das Militär den Tonfa als Waffe. Für alle anderen gehört auch der Tonfa zu den verbotenen Waffen in Deutschland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch viele Alltagsgegenstände eignen sich in Gefahrensituationen prima als Waffe zur Verteidigung. Einige davon hat man meistens immer dabei, wenn man unterwegs ist – zum Beispiel einen Stift, Schlüssel oder Regenschirm. Man muss nur kreativ sein.

Karate und Kung-Fu – Wettkämpfe

Obwohl Karate und Kung-Fu zu den Kampfkünsten gehören, werden heutzutage manchmal auch darin Wettkämpfe und Meisterschaften ausgetragen. Anders als Judo und Taekwondo sind Karate und Kung-Fu aber nicht im Programm der Olympischen Spiele.

 

Bei den Wettkämpfen kann man sich mit anderen Sportlerinnen und Sportlern aus Karate und Kung-Fu in bestimmten Disziplinen messen. Das sind meistens Formenlauf, Selbstverteidigung und Freikampf. Wie genau so eine Meisterschaft aussieht, ist von Verband zu Verband unterschiedlich.

 

Manchmal unterscheidet man beim Formenlauf zwischen zwei Arten der Ausführung, nämlich hart und weich. Man spricht dann von Hardstyle und Softstyle.

 

Die Selbstverteidigung kann mit und ohne Waffen ablaufen. Man sollte am besten immer viele verschiedene Angriffe und Verteidigungen zeigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Freikampf ähnelt dem Boxen. Hier treten zwei Sportler gegeneinander an. Es dürfen Hand- und Tritt-Techniken angewendet werden. Das Tragen von Handschuhen, Fußschonern und Mundschutz sind in der Regel Pflicht.

 

Teilweise gibt es auch noch die Disziplin „Show“. Hier kann man alleine oder in einer Gruppe einen Formenlauf oder einen Kampf zeigen, begleitet durch Musik.

Formenlauf
Freikampf
Waffenkünste – Eskrima, Kali und Arnis

Auch auf den Philippinen gibt es schon sehr lange Kampfkünste, bei denen meist mit Waffen gekämpft wird. Darunter sind Eskrima, Kali und Arnis. Ursprünglich waren Waffen das Lang- und Kurzschwert, das Messer und der Speer. Heutzutage sind eher Stöcke wichtig. Man lernt nicht nur, mit einer Waffe, sondern auch mit zwei Waffen gleichzeitig umzugehen. Das können zum Beispiel zwei Schwerter sein, aber auch zwei unterschiedliche Waffen. Auch Ringen und Boxen stehen auf dem Trainingsprogramm.
Das Training setzt sich aus mehreren Teilen zusammen: den Sinawalis, dem Tapi-Tapi, dem Palit-Palit, dem Hubad-Lubad und den Formenläufen.
Sinawalis sind Schlagübungen mit je zwei Stöcken. Dabei schlagen zwei Partner in einem bestimmten Muster ihre Stöcke gegeneinander. Die Übungen können endlos lange ausgeführt werden.
Unter Tapi-Tapi versteht man Übungen zur Selbstverteidigung, bei denen ein Partner die ganze Zeit nur angreift und der andere nur  verteidigt. Die Techniken werden vorher festgelegt.
Auch beim Palit-Palit geht es um Übungen zur Selbstverteidigung, nur diesmal wird abwechselnd angegriffen und geblockt. Der Verteidiger weiß auch nie, wann und wie er angegriffen wird.
Beim Hubad-Lubad trainiert man Übungen ohne Waffen. Auch hier gibt es wie bei den Sinawalis ein festes Bewegungsmuster, das endlos wiederholt werden kann. Es wird darauf geachtet, dass sich die Arme der Partner fast die ganze Zeit berühren, um die Bewegungen des Gegners zu erfühlen.
Die Formenläufe werden bei den drei Waffenkünsten Anyo oder Sayaw genannt.

Taekwondo

Die Kampfsportart Taekwondo entwickelte sich in Korea aus dem Taek Kyon. General Choi Hong Hi sollte den Kampfsport neu ordnen. Er orientierte sich dabei an der japanischen Kampfkunst Karate und gab seinem Kampfsport den Namen Taekwondo. Das Taekwondo vereint mehrere vorhandene Stilrichtungen. Das koreanische Militär und die Polizei müssen im Taekwondo ausgebildet sein. Ab 1965 wurde das Taekwondo auch in Europa verbreitet. Seit dem Jahr 2000 ist Taekwondo eine Disziplin bei den Olympischen Spielen.

Beim Taekwondo lernt man vor allem die Selbstverteidigung ohne Waffen. Übersetzt bedeutet Taekwondo Weg des Fußes und der Hand. Das wird auch im Training der verschiedenen Faust- und Tritttechniken deutlich. Die Schüler dieses Kampfsports, die sogenannten Taekwondoka, schwören einen Eid und sind verpflichtet, die Bestandteile der koreanischen Flagge genau zu kennen. Der Trainingsort wird als Dojang bezeichnet. Beim Taekwondo wird häufig der Schwerpunkt auf Tritt-Techniken gelegt.

Judo

Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Kampfsport Judo von dem japanischen Erziehungsminister Jigoro Kano entwickelt. Er gründete 1882 seine eigene Trainingshalle, die er Kodokan nannte. Für seinen Kampfsport orientierte er sich an Techniken sehr alter Jiu-Jitsu-Systeme.

Judo heißt sanfter Weg. Es geht nämlich darum zu siegen, indem der Gegner nachgibt. Jigoro Kano schloss alle gefährlichen Griffe aus seinen Kampfstil aus.

Das Judo-System besteht aus Wurftechniken und Bodentechniken, sowie Schlag-, Tritt- und Stoßtechniken. Für den Wettkampf sind besonders Würfe, Hebel, Würger und Haltegriffe wichtig. Im Jahr 1964 gehörte Judo erstmalig zu den Olympiadisziplinen. Nach einigen Spielen ohne Judo ist der Kampfsport seit 1972 wieder fester Bestandteil der Olympischen Sommerspiele.

Das Judo-Training setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen, die Säulen genannt werden. Zu diesen Säulen gehört zum Beispiel der Übungskampf (Randori), womit die freie Selbstverteidigung gemeint ist. Zwei weitere Säulen sind der Lehrvortrag (Kogi) und das Lehrgespräch (Mondo). Die Sportler des Judo nennt man Judoka, die Judomatte wird Tatami genannt und die Trainingshalle Dojo.

 

Meister Wan weiß mehr
Ergänzung zur Waffenkunde

Es gibt noch viele andere Waffen, die nicht im Buch aufgezählt werden. Dazu gehören das Nunchaku und der Tonfa.

 

Das Nunchaku besteht aus zwei kurzen Holzstöcken von etwa 30 cm, die mit einer 10 bis 15 cm langen Metallkette verbunden sind. Da diese Waffe sehr gefährlich ist, wurde der Umgang mit dem Nunchaku in Deutschland verboten. Bruce Lee hat in seinen Filmen teilweise mit einem Nunchaku gekämpft. Bis man den Umgang mit dem Nunchaku so beherrscht wie Bruce Lee, muss man sehr viel üben. Selbst ein Trainings-Nunchaku aus Schaumstoff und Kordel tut noch weh, wenn man sich damit zum Beispiel selbst am Kopf trifft.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Tonfa ist ein Schlagstock aus Holz, der etwa 50 cm lang ist. Am ihm ist ein 15 cm langer Haltegriff quer angebracht. Man kann den Tonfa auf unterschiedliche Weise einsetzen, da man ihn am Haltegriff, am langen oder am kurzen Ende greifen kann. Neben dem Einsatz in Kampfkunst und Kampfsport verwenden manchmal auch die Polizei und das Militär den Tonfa als Waffe. Für alle anderen gehört auch der Tonfa zu den verbotenen Waffen in Deutschland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch viele Alltagsgegenstände eignen sich in Gefahrensituationen prima als Waffe zur Verteidigung. Einige davon hat man meistens immer dabei, wenn man unterwegs ist – zum Beispiel einen Stift, Schlüssel oder Regenschirm. Man muss nur kreativ sein.

Tonfa Nunchaku
Karate und Kung-Fu – Wettkämpfe Formenlauf Freikampf
Waffenkünste – Eskrima, Kali und Arnis
Taekwondo
Judo
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Karate und Kung-Fu – Wettkämpfe
Ergänzung zur Waffenkunde
Tonfa
Nunchaku
Formenlauf
Freikampf
Waffenkünste – Eskrima, Kali und Arnis
Taekwondo
Judo
Meister Wan weiß mehr
Karate und Kung-Fu – Wettkämpfe

Obwohl Karate und Kung-Fu zu den Kampfkünsten gehören, werden heutzutage manchmal auch darin Wettkämpfe und Meisterschaften ausgetragen. Anders als Judo und Taekwondo sind Karate und Kung-Fu aber nicht im Programm der Olympischen Spiele.

 

Bei den Wettkämpfen kann man sich mit anderen Sportlerinnen und Sportlern aus Karate und Kung-Fu in bestimmten Disziplinen messen. Das sind meistens Formenlauf, Selbstverteidigung und Freikampf. Wie genau so eine Meisterschaft aussieht, ist von Verband zu Verband unterschiedlich.

 

Manchmal unterscheidet man beim Formenlauf zwischen zwei Arten der Ausführung, nämlich hart und weich. Man spricht dann von Hardstyle und Softstyle.

 

Die Selbstverteidigung kann mit und ohne Waffen ablaufen. Man sollte am besten immer viele verschiedene Angriffe und Verteidigungen zeigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Freikampf ähnelt dem Boxen. Hier treten zwei Sportler gegeneinander an. Es dürfen Hand- und Tritt-Techniken angewendet werden. Das Tragen von Handschuhen, Fußschonern und Mundschutz sind in der Regel Pflicht.

 

Teilweise gibt es auch noch die Disziplin „Show“. Hier kann man alleine oder in einer Gruppe einen Formenlauf oder einen Kampf zeigen, begleitet durch Musik.

Formenlauf Freikampf
Ergänzung zur Waffenkunde Tonfa Nunchaku
Waffenkünste – Eskrima, Kali und Arnis
Taekwondo
Judo
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Formenlauf Freikampf Karate und Kung-Fu – Wettkämpfe
Ergänzung zur Waffenkunde Tonfa Nunchaku
Waffenkünste – Eskrima, Kali und Arnis
Taekwondo
Judo