Tanzen - Gardetanz
Gardetanz

Romy tanzt nicht nur Ballett, sondern ist auch ein Tanzmariechen. Tanzmariechen sind besonders im Rheinland bekannt, wo viel Karneval gefeiert wird. Romy übt jedes Jahr mit ihrer Tanzgarde, damit sie zur Karnevalszeit auftreten können. Sie tanzen dann gemeinsam auf Prinzenproklamationen, Kappensitzungen und anderen Karnevalsveranstaltungen.

 

Der Gardetanz ist ein Showtanz, der meist von Mädchengruppen getanzt wird. Die Tänzerinnen heißen Tanzmariechen. Es gibt aber auch Gruppen, die aus Jungen und Mädchen bestehen.

 

Tanzgarden tanzen meistens zu Marschmusik. Das ist Musik, zu der man einfacher marschieren kann, weil der Takt gleichmäßig wie Schritte erklingt. Das Marschieren ist typisch für den Gardetanz. Die Tänzer beginnen einen Marsch immer mit dem rechten Fuß.

Weil Romy auch Ballett tanzt, fallen ihr die akrobatischen Figuren leicht, die sie beim Gardetanz tanzt. Das liegt daran, dass viele Tanzschritte des Gardetanzes ursprünglich aus dem Ballett kommen. Gardetänzer tanzen oft Bilder – wie einen Stern oder einen Halbkreis. Die Tänzer müssen sehr sportlich sein, denn auch der Spagat und der Radschlag gehören zum Gardetanz. Dabei sollten die Tänzer möglichst synchron, also gleichzeitig tanzen.

Besonders wichtig ist beim Gardetanz auch, dass die Tänzer ihre Bewegungen sehr genau ausführen. Hast du schon einmal bemerkt, dass Gardetänzer beim Tanzen lächeln? Das ist typisch für den Tanz.

 

Gardetänzer tragen besondere Kleidung. Sie soll an Uniformen aus dem 18. Jahrhundert erinnern, die von Soldaten getragen wurden. Die Tänzer tragen einen Dreispitz, also einen Hut mit drei Spitzen. Außerdem tragen sie eine Perücke oder haben geflochtene Zöpfe. Zu der Tanzkleidung gehören eine Uniformjacke und bei den Mädchen ein kurzer Rock mit bauschigem Unterrock. Jungen tragen eine Hose. An den Füßen tragen die Gardetänzer Schnürstiefel.

Tanzen - Gardetanz
Gardetanz
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Gardetanz
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